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Goodwood - Festival of Speed

(Fortsetzung)

 

Samstag, 24. Juni 2000

Mit Schall und Rauch

 

Gut ausgeschlafen genossen wir als erstes das Full English Breakfast. Dieses traditionelle Englische Frühstück (Eier, Schinken, Speck, Würstchen, Tomaten, Pilze, Toast, Cornflakes und vieles mehr) ist fester Bestandteil einer Englandurlaubsreise. Diejenigen, welche zum ersten Mal ein solches Frühstück genießen, werden ob der Fülle überrascht sein.

Um 09.00 Uhr kommt Spannung auf. Vorbei am malerischen Arundel erreichten wir mit als erste Besucher den klassisch englischen Park des Lord March of Goodwood. Das Festival of Speed und ein langer, aber genau so kurzweiliger Tag, bei schönem englischem Sommerwetter lag vor uns.

 
Austin  
 

Auf der Rennstrecke wurden hochkarätige Fahrzeuge oftmals in einem Wahnsinns-Tempo nach oben getrieben. Vor allem die Formel 1 Rennwagen u.a. von McLaren, Jaguar beeindruckten. Auf dem Gelände des Concour de Elegance wurden die schönsten Fahrzeuge den kritischen Augen einer Jury vorgestellt. Im Fahrerlager wurde emsig an den Rennbolliden gearbeitet. Wir konnten alles hautnah besichtigen, ja sogar berühren. In der Sonderausstellung Weltrekordfahrzeuge von Bonnville konnten wir die Schnellsten der Schnellen bestaunen. Wer es lieber etwas gemütlicher und distanzierter mochte, konnte die Marktstände besuchen und machte vielleicht das eine oder andere Schnäppchen. Oder man setzte sich einfach irgend wo hin und beobachtete das bunte Treiben, aß Fish & Chips und ließ unseren Herrgott einen guten Mann sein.

 
 
 

Um 18.00 Uhr trafen sich alle wieder beim Bus. Die Stimmung war etwas gedämpft, da es einen Unfall mit tödlichem Ausgang gab. Es ging zurück zum Hotel, wo wir uns wieder auf ein Mehrgangmenü freuen konnten.

 

 

Sonntag, 25. Juni 2000

 

09.00 Uhr: Die ganze Nacht über schliefen einige unruhig, weil sie sich auf das englische Frühstück freuten. Gut gestärkt und mit gepackten Koffern verließen wir unser Hotel und einige von uns reisten erneut nach Goodwood (09.45 Uhr), denn Goodwood ist riesen groß und Freaks benötigen jede Minute in diesem herrlichen Park.

Wir jedoch, blieben im Bus sitzen und fuhren weiter nach Westen, nach Portsmouth (10.15 Uhr), der altehrwürdigen Hafenstadt mit ihrer großen Hafenanlage.

 
  Häuser in der Nähe des Hafens von Portsmouth  
  Portsmouth  
 

Dort liegen drei wichtige Schiffe der englischen Kriegsmarine endgültig vor Anker. Natürlich das berühmteste, die HMS Victory, das Schlachtschiff von Lord Nelson, mit dem er bei der Schlacht vor Trafalgar erfolgreich die spanisch-französische Armada besiegte. Nach einer Bootsfahrt im Hafen (11.00 Uhr) verließen wir Portsmouth (12.05 Uhr). Vorbei am Airport Southampton (12.30 Uhr) ging es nach Romsey (12.40 Uhr).

 
  Hotel in Romsey  
  Romsey  
 

Nach der Besichtigung der sehenswerten Kirche blieb noch etwas Zeit zu einem Bummel. Danach (14.40 Uhr) ging es dann wieder über Portsmouth (15.00 Uhr) weiter nach Goodwood, wo wir gegen 15.30 Uhr eintrafen. Hier trafen wir wieder mit den Festival-Besuchern zusammen, tranken ein Glas Sekt, um eine dreiviertel Stunde später nach Arundel (16.30 Uhr) weiterzufahren.

Um 17.00 Uhr hieß es in Brighton langsam Abschied nehmen von England. Die Heimreise begann. Um 20.45 Uhr erreichten wir Dover und um 21.45 Uhr legte das Fährschiff von P & O Richtung Frankreich ab. Nach Mitternacht (genau um 00.05 Uhr) erreichten wir wieder das französische Calais, den Kontinent.

Über die französische Autobahn führt die Rückreise - nach einem kleineren, brisanten Zwischenfall gegen 05.30 Uhr - nach Saarbrücken, wo wir gegen 07.00 Uhr zum Frühstück einkehren konnten. Gegen 10.00 Uhr erreichten wir Leonberg. 20 Minuten später waren wir in Stuttgart und die Reise zum Festival of Speed gehörte der Vergangenheit an.

 

Noch ein paar Hinweise:

1. Das Wetter in England ist zwar meist besser als sein Ruf, aber Regen kann es dennoch geben. Wir empfehlen deshalb: Packen Sie in jedem Fall Regenkleidung und einen Pullover ein.

2. Beim Festival of Speed gibt es einen Teilemarkt mit Händlern die neue Waren anbieten. Einige von ihnen nehmen Kreditkarten an. Wir empfehlen Ihnen, Ihr Geld bereits in Deutschland zu wechseln oder gleich nach Ankunft auf der Insel.

3. Karten für den Sonntag sollten Sie sich rechtzeitig besorgen, denn sie sind nur im Vorverkauf erhältlich.

 

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© W. Cullmann Stand: Freitag, 25. Januar 2019